Sich an ihren Gedenktagen derjenigen Menschen zu erinnern, die die Gärten ihrer Zeit gestalteten und die Gartenkultur weiterentwickelten, zeigt auf, wie groß die Schuhe sind, in die die heutigen Landschaftsarchitekten schlüpfen müssen. Machen Sie mit uns einen Ausflug zu Gartenkünstlern, deren Geburts- oder Sterbetage sich 2018 runden. Sie treffen alte Bekannte, aber auch Gartengestalter, die kennenzulernen sich lohnt. Wer von Ihnen weitere „gärtnerische Jahrestage“ findet, ist herzlich zur Ergänzung willkommen:

Beginnen wir mit dem 200. Todestag dreier Gartenkünstlern, der sich 2018 jährt:

Francois-Joseph Bélanger (1744-1818)

Vor 200 Jahren starb Francois-Joseph Bélanger (1744-1818), französischer Architekt und Gartengestalter. Seine Karriere begann er am Hofe des französischen Königs Ludwigs XVI. mit der Ausrichtung und Dekoration der Veranstaltungen und Feste des Hofes. Ein Bruder des Königs, Graf von Artois, für sechs Jahre König Karl X., beauftragte ihn 1777, im Bois de Bologne



Armchair-Gardening im Januar

Alma de l’Aigle – die Gartenfrau, die Rosenkennerin, die Pädagogin – sie ist die Namensgeberin des Preises, den die Gartengesellschaft für besondere Leistungen und wirkungsvolles Engagement für die Kultur der Gärten vergibt. Ihr widmen wir im Januar eine Lesung und einen Blick auf ihre Lebensgeschichte.

Alma de l’Aigles Buch „Begegnungen mit Rosen“ zeugt von ihrer Liebe zu diesen Blumen und ihrem Kenntnisreichtum. Erstmals wird hier versucht, den Duft, die Vielfalt an Düften der Rosen in Worte zu kleiden.  In Ihrem Buch „Ein Garten“, das manche Mitglieder noch im Bücherschrank haben werden, das aber ebenso wie das Rosenbuch vergriffen, vielleicht noch im antiquarischen Buchhandel zu haben ist, beschreibt Alma de l’Aigle den um die Reformzeit gegen 1900 angelegten Garten ihres Vaters in Hamburg Lokstedt, den Garten ihrer Kindheit in der es ihr erschien, dass „der Vater wandelte durch den Garten, den er erschaffen hatte, wie weiland der liebe Gott durch den Paradiesgarten“.  Die Familie des hamburgischen Juristen Alexander de l’Aigle stammt aus einem hugenottischen Geschlecht, das 1972 nach der französischen Revolution