Der Veranstaltungsreigen für 2017 begann im Februar mit einem interessanten Vortrag, der uns die Gärten im Film näher brachte. Schwerpunkt waren die Gärten der Potsdamer Schlösser bzw. des Parks Sanssouci. Die Referenten Fr. Dr. Dorgerloh und Hr. Dr. Becker zeigten uns Filmausschnitte der Gärten über eine Zeitspanne, die mit der Stummfilmzeit begann und mit Filmausschnitten aus den letzten Jahren endete. Es war spannend zu sehen, aus welchen Perspektiven die Ausschnitte aufgenommen wurden und wie sich teilweise die Gärten über die Jahre geändert haben. Vielen Dank an die Organisatorin Fr. Sabina Belcher für die Idee, die Referenten einzuladen, die uns mit ihrem Vortrag völlig neue Sichtweisen auf gärtnerische Anlagen im Einst und Jetzt ermöglichten.

 

 



Mit der letzten Veranstaltung des Jahres genossen wir einen wunderbaren Vortrag unserer Präsidentin Frau Gabriele Schabbel-Mader, über die Gärten von New York und auf Long Island. Als Gartenarchitektin und interessierte Privatperson besuchte sie selbst alle vorgetragenen gärtnerischen Objekte. Daraus resultierte ein Vortrag der authentisch, kurzweilig und sehr informativ war. Schon nach wenigen Minuten hatte sie die Gäste des Abends



 

Hier besichtigten wir die dreiflügelige Schlossanlage von Carl Heinrich von Heinecken. Dem Privatsekretär von Heinrich von Brühl verdankt dieses Ensemble seine Gestaltung des sächischen Rokoko. Gottfried Knöffel gestaltete  die wünderschönen Sandsteinplastiken in der Parkanlage. Vielfältigen gärtnerischen Einfluss auf die Parkanlage nahmen die Gartengestalter E.Petzold und H.Wiepking-Jürgensmann. Ebenso besichtigten wir den „Französischen Garten“ und das einzigartige Heckentheater aus barocker Zeit. Seltene Bäume und Gehölze umrahmten unseren Spaziergang. Neueste dendrochronologische Untersuchungen ergaben ein Datierung um 1110, somit älter als die bisherige urkundliche Erwähnung aus dem 13. Jahrhundert. Zahlreiche Schlossbesitzer wie Graf Heinrich von Witzleben, und der Berliner Zigarrenfabrikant Eugen Garbaty nahmen gestalterischen Einfluß auf diese beeindruckende Schlossanlage. Im Anschluss konnten wir in der rekonstruierten Orangerie ein Kaffeegedeck genießen.

 

 

 

 

 

 

 



Ein Meer aus Allium lockt uns in den Garten.  Er steht in einem wunderschönen Beet mit bunten Tulpen und Akeleien.

 

Der 2500qm große Garten wurde sehr geschickt gegliedert. Das imposante Fachwerkhaus von 1906 wurde im hinteren Bereich um einen modernen Anbau erweitert. Eine gelungene Synthese zwischen 1906 und 2016.

Die großzügige  Terrasse leitet uns mit einer abgerundeten Treppe hinab in den Garten.

 

Auf der Terrasse lauschten wir Frau Hasselhorst. Sie liest aus ihrem Buch „ Eden auf Erden“. Die entzückende Gestaltung und der inspirierende Inhalt gehören untrennbar zusammen. Ein wundervolles Kleinod zum Verschenken.

 

Danach flanieren wir durch den Garten.  



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