Für unsere letzte Exkursion vor der Sommerpause haben wir uns nach Niederbayern aufgemacht, denn dort gibt es ein wunderbares Garten-Netzwerk, das „Netzwerk Privatgärten“ (www.netzwerk-privatgaerten.de). Nicht weniger als 20 Gärten/Garten-Anlagen sind in diesem Netzwerk zusammengeschlossen, alle können nach Voranmeldung besucht werden. Grund genug, diese an attraktiven Gärten so reiche Region zu bereisen.

Vier große Gärten hatten wir uns ausgesucht:

  • Katrin Schumanns „Garten der vier Jahreszeiten“,
  • Marion Ernsts „Gartenträume“,
  • Familie Eisenknappls „Garten auf der Windschnur“ und
  • Der Einjährige“ von Thomas Prommersberger und Uli Maucher.

Vier Gärten mit völlig unterschiedlichen Konzepten und unterschiedlicher Anlage. Natürlich würde es zu weit führen, hier jeden dieser Gärten seinem Charakter nach zu beschreiben; dies kann jeder/e ganz einfach unter o.g. Website nachlesen. In ausnahmslos allen Gärten wurden wir



In der Gartenstadt Gräfelfing wird seit Jahrzehnten erfolgreich einer immer mehr verdichteten Bebauung entgegengewirkt und damit der grüne und parkartige Charakter der Gemeinde bewahrt. In einem solchen Umfeld gedeiht Garten-Leidenschaft und so ist es nicht verwunderlich, dass der Zweig Oberbayern der Gartengesellschaft im April 2014 in Gräfelfing gegründet wurde und viele Gräfelfinger Garten-Enthusiasten und mittlerweile Mitglieder im Zweig Oberbayern sind. Selbst die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde, Uta Wüst, ließ sich nicht zweimal bitten: Sie empfing unsere radelnde Garten-Gruppe (ca. 20 Teilnehmerinnen/er) am 22. Juni vor dem Rathaus, begrüßte uns, erläuterte uns einige Zusammenhänge zum Konzept „Gartenstadt Gräfelfing“ und begleitete uns dann auf unserer Tour zu Gräfelfinger Mitglieder-Gärten. Und die hatten es in sich: Insgesamt sieben Garten-Besuche standen auf dem Programm und es waren ganz unterschiedliche Garten-Typen, die wir besuchen durften. Angefangen vom



Baumschule Bischweiler. Peter Schlinsog, Sachgebietsleiter Baumschulen im Baureferat der Stadt München und „Herr“ über die städtischen Pflanzen-Produktions-Anlagen, empfing uns am Morgen, um uns auf einem ausgedehnten Spaziergang die diversen Areale dieser grünen Oase mitten in der Stadt zu präsentieren. Wir begannen mit dem teilweise bereits blühenden Rosengarten, wo ca. 8.500 Rosenstöcke aus 230 Sorten auf ca. 4.500 qm kultiviert werden. Viele der hier gezeigten Sorten haben Namen mit Ortsbezug: Isarperle, Bayernland, Münchner Kindl, Gruß aus Bayern etc.; Peter Schlinsogs Liebling? „Sweet Pretty, kein Prädikat, aber total hübsch“ und „...die Staubgefäße haben eine tolle Farbe...“. Weiter ging es durch Stauden- und Strauch-Quartiere, wo der grüne Nachschub für Münchens Grünanlagen, Schulen, Kitas oder Straßenränder wächst. Für die Magnolienblüte war es leider schon



Vortrag am 25. April im Bürgerhaus

Kletterpflanzen und ihre Verwendung bei Fassaden - und Dachbegrünung

Referent: Wolfgang Heidenreich, Büro Greencity München

Angesichts zunehmender Luft-Verschmutzung und -Erwärmung in unseren Innenstädten und gleichzeitig immer dichterer Bebauung mit weiterer Reduzierung von Grünflächen sind neue und kreative Ideen hinsichtlich der Schaffung von Grünzonen in der Vertikalen gefragt. Wir lernten, welch hochwirksame Klima-Anlagen die vertikalen Grünflächen darstellen und das ohne Stromverbrauch. Des weiteren präsentierte der Referent weltweite Beispiele gelungener, grüner Fassadenarchitektur, die auch



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