Unser erstes Ziel war am Vormittag der in seiner Art sicher einzigartige Privat-Garten von Dr. Philipp Huthmann.

Wehmut lag in der Luft, als Dr. Huthmann uns gleich am Beginn seiner Führung durch sein grünes Paradies zu verstehen gab, dass er aus gesundheitlichen Gründen diese Art von Garten-Führungen wohl nicht mehr lange würde anbieten können. Dieser Garten-Philosoph ist in den über 40 Jahren seiner gärtnerischen Tätigkeit tiefeingedrungen in die verschiedensten Garten-Philosophien der unterschiedlichsten Garten-Kulturen dieser Welt und hat diese Weisheit in sein 15.000qm großes Garten-Juwel gewissermaßen übersetzt. Seine Erkenntnisse kann er seinen Zuhörern ausgesprochen anschaulich und auf berührende Weise vermitteln. Wir sind Dr. Huthmann sehr dankbar für die kenntnisreiche Führung durch seine ganz besondere Garten-Welt, ein unvergessliches Erlebnis. Adieu und ... ad multos annos.

Der Nachmittag gehörte



Tagesexkursion am 19. Mai: Garten- / Parkanlage von Schloss Nymphenburg in München sowie

Botanischer Garten München

 „...die Aristokraten fühlten sich hier wie Halbgötter im Elysium und so benahmen sie sich auch...“ mit dieser treffenden Beschreibung führte uns unser Schlosspark-Guide,

unser verehrter Dr. Christoph Engels, in die Befindlichkeit und das Lebensgefühl der Bewohner von Schloss Nymphenburg ein, der bayrischen Herrscher-Familie im 18. und 19. Jahrhundert.

Wir hatten uns anlässlich unserer ersten Ganztags-Exkursion in diesem Jahr zahlreich im wunderbaren Park des Schlosses eingefunden, um diesem Lebensgefühl nachzuspüren bzw. zu erfassen, welche Art von Garten- und Parkanlage eine solche Befindlichkeit mehr oder weniger zwangsläufig nach sich zog und zieht. Und um es gleich zu sagen, wir wurden natürlich nicht enttäuscht.

Wir hatten Glück, es war ein warmer Frühlingstag und der  Schlosspark zeigte sich von seiner allerbesten Seite; frühlingshaftes, frisches und üppiges Grün umgab uns überall, kurzum der Park war gewissermaßen in Hochform. Dr. Engels blätterte vor uns die jahrhundertelange, gartenhistorische Entwicklung dieses einzigartigen Parks, seiner Gestalter und seiner Genießer – jener „Halbgötter im Elysium“ - mit immer neuen Episoden und Hintergrund-Informationen auf. Wir wurden vertraut gemacht mit



Vortrag am 27. April 2017

„Neue Gärten braucht das Land“ - so oder ähnlich könnte das Resümee unserer letzten Veranstaltung lauten, mit der wir inhaltliches Neuland betreten haben, handelt es sich dabei doch um einen eher soziokulturellen Aspekt der Gartenkultur.

Urban Gardening, ein von den Mega-Metropolen wie New York, London und Berlin ausgehender Garten-Trend hat zwischenzeitlich längst auch die weniger großen Metropolen wie München, Hamburg und Leipzig erreicht.  Und auch Menschen in kleineren Städten sind mittlerweile auf diese Art von Garten-Geschmack gekommen; auf allen möglichen, bisher brachliegenden Flächen und Arealen wird - vor allen Dingen von einer neuen, jungen Garten-Generation - gemeinsam gegärtnert, gesät, geerntet und last but not least gemeinsam genossen.

Offensichtlich formiert sich hier ein ganz neues, gartenbezogenes Lebensgefühl. Die Akteure genießen einfach auf spielerische Weise das gemeinschaftliche Gärtnern und die gemeinschaftlichen Gärten. Gut so, kann man da nur sagen, je mehr Menschen



Die Galanthophilen (frei übersetzt: Schneeglöckchen-Nerds) der Gartengesellschaft verbrachten einen wunderbaren Nachmittag im Wernerschen Schneeglöckchengarten und konnten stilecht bei Scones, Clotted Cream und Lemoncake über diese sehr besondere Pflanzengruppe staunen und fachsimpeln.

Doris verstand es unnachahmlich, uns die vielen Facetten der Schneeglöckchen-Leidenschaft zu vermitteln, angefangen bei den botanischen Grundbegriffen der weitverzweigten Familie Galanthus (Schneeglöckchen) über die Darstellung ihrer – fast – weltweiten Verbreitungsgebiete bis hin zu den verschiedenen Bereichen der „angewandten Galanthophilie“.

In diesem Zusammenhang lernten wir vieles über Schneeglöckchen-Messen, Tausch-Börsen, Schneeglöckchen-Reisen, Schneeglöckchen-Fanatiker, die um jedes Zwiebelchen mit Brachialgewalt kämpfen, über Schneeglöckchen-Zwiebeln, die