Jahrestagungen / Kongresse
Unsere Mitgliederversammlungen finden einmal im Jahr statt. Sie werden zusammen mit dem Vorstand jeweils von einem Zweig organisiert. Meist finden diese zweitägigen Hauptversammlungen mit Rahmenprogramm am letzten Wochenende im Oktober statt.
Alle drei Jahre wird der Vorstand der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur e.V. neu gewählt - bzw. im Amt bestätigt. Diese satzungsmäßig vorgeschriebene Notwendigkeit nutzen wir zur Ausrichtung einer Fachtagung, auf der wir uns einem Thema aus dem großen Kontext der Gartenkultur umfassend widmen. Dazu gehören Vorträge, Podiumsdiskussionen und Exkursionen in die nähere Umgebung. Auch für unsere Kongresse wählen wir immer einen anderen Ort, um unseren Mitgliedern die Gelegenheit zu bieten, alle Zweige besser kennenzulernen.
Nach Kongressen in Erfurt und Potsdam waren „Gutsgärten und Gutsparks in Schleswig- Holstein“ das Thema der Veranstaltung 2012, die diesmal in Lübeck stattfand und vom Zweig Schleswig- Holstein ausgerichtet wurde.
Wir blicken auf einen rundum geglückten Kongress mit vielen Gästen, interessanten Fachvorträgen, einer Podiumsdiskussion und restlos ausgebuchten Exkursionen in die schleswig-holsteinische Gutslandschaft zurück. Lesen Sie dazu die Kieler Nachrichten vom 2. 11. 12.
Den Einführungsvortrag über den historischen Hintergrund der Gutsgärten und - parks hielt die Gartenarchitektin Adelheid Gräfin Schönborn, die selbst in den 1970er Jahren an der Umgestaltung des Gutes Schierensee beteiligt war. Klicken Sie auf den Titel „Historische Gutsgärten in Schleswig-Holstein“, um ihn zu lesen.
Der heutige Umgang mit einem historischen Park verbunden mit der Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten, bedeutet in den meisten Fällen, dass ein sog. „ Parkpflegewerk“ erstellt werden muss.
Der Landschaftsarchitekt Holger Muhs auch Schönberg zeigte in seinem eindrucksvollen Vortrag, wie so ein Planwerk erstellt wird und welchen Nutzen man daraus ziehen kann. Klicken Sie auf den Titel „Der Wert von Parkpflegewerken“, um den Vortrag zu lesen.
Historische Kleinode stellen die Küchengärten dar. Dr. Margita-M. Meyer vom Landesamt für Denkmalpflege in Kiel hatte dieses Thema hervorragend aufbereitet und an vielen Beispielen belegt.

