Reise zur mecklenburgischen Seenlandschaft (25. bis 27. September)


Manche Mitglieder unserer Gesellschaft fuhren drei, vier Stunden und weder Corona noch Regen konnten sie aufhalten, in die Mecklenburger Seenlandschaft zu fahren, um einem Thema im besten gartenkulturellen Sinne unserer Gesellschaft zu folgen: Auf der Suche nach den Landschaftsmotiven von Caspar David Friedrich. Ausgangspunkt ist der Park von Schloss Hohenzieritz. Bekannt ist das Schloss als Ort der Erinnerung an die legendäre Königin Luise von Preußen, die hier 1810 starb. Unser Ziel ist aber der 22 Hektar große Park hinter dem Schloss, den Luises Vater Karl, Herzog von Mecklenburg, anlegen ließ. Er wiederum war der Bruder von Sophie Charlotte von Mecklenburg Strelitz, die Königin von England wurde, Namensgeberin der Strelitzien, die es heute in fast jedem Blumenladen zu kaufen gibt.

Park von Schloss Hohenzieritz

Das besondere an diesem englischen Landschaftspark sind die kilometerlangen Steinmauern (Aha`s). Sie lassen den Garten unmerklich in die weite Landschaft übergehen. Foto: Schumacher 



7A0A76497A0A7594Als ich vor etwa fünf Jahren gemeinsam mit meinem Mann zum ersten Mal den Garten von Gudrun Rix betrat, durchströmte uns ein Gefühl der Glückseligkeit. Er ist ein Ort voller Schönheit, in dem man Ruhe und Entspannung finden kann. Diese Ausstrahlung hat er auch heute noch. Ich kann nicht sagen, was mich damals mehr beeindruckte, Frau Rix als Persönlichkeit mit ihrem ganz besonderen Charme oder diese zauberhafte Idylle.

Nun stand ein Folgebesuch auf dem Programm. Am 13. Juli 2019 machten sich die Mitglieder unseres Zweiges voller Neugierde und Vorfreude auf den Weg nach



Kloster Dobbertin 3 002Kloster Dobbertin 4Am 18. Mai 2019 trafen sich die Mitglieder des Zweiges Mecklenburg bei herrlichem Frühlingswetter mit dem Landschaftsarchitekten Matthias Proske im Kloster Dobbertin, der dort seit 20 Jahren mit Projekten der Gartendenkmalpflege betraut ist. Auf unserem Spaziergang durch das Klosterareal schilderte uns Herr Proske sehr anschaulich und kompetent die Geschichte des Klosters und darauf aufbauend die Aktivitäten im Kloster bzw. des späteren Damenstifts in Bezug auf Nutzgarten, Ziergarten und Landschaftsgarten. Davon ausgehend erläuterte er uns die gartendenkmalpflegerischen Ziele sowie die bereits realisierten Maßnahmen. Die Geschichte des Klosters reicht bis in die 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Die Gesamtbauzeit der Kirche bis zur Fertigstellung des Kreuzgangs zog sich allerdings bis zum Ende des 14. Jahrhundert hin. Im Ergebnis der Reformation wurde das Kloster 1572 geschlossen und in ein Stift für adelige Damen umgewandelt. Die Entwicklung der Gartenstrukturen lässt sich insbesondere ab 1841 auf Basis einer überlieferten Objektskizze nachzeichnen. So sind auf diesem Plan die verschiedenen Nutzgärten sowie die gestaltete Fläche zwischen der Klosterkirche und dem Amtshaus erkennbar. Die Form dieser Rasenfläche war oval und der Rand mit Sträuchern bepflanzt. Das Oval wurde durch zwei diagonal verlaufende Wege gekreuzt. Gut erkennbar sind auf dem Plan die



Impressionen

Besuch des Rosenparks von Großsiemen

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