Die erste Station des Exkursionstages war der herbstliche Staudensichtungsgarten in Weihenstephan, in dem wir eine fast zweistündige, fachlich wie immer hoch interessante Führung durch die technische Leiterin der Anlage, Frau Ulrike Leyhe, erhielten. Das Feuerwerk an herbstlichen Farben begann bei den Zaubernüssen mit kontrastierender Unterpflanzung, setzte sich über vielgestaltige Gräser, in allen Violett-Tönen blühende Herbstastern, Persicaria-Arten usw. fort. Besonders eindrucksvoll war die Staudenwiese, die wir 2017 kurz nach der Neuanlage erleben konnten. Eine vielfältige, ohne Plan angelegte Gemeinschaft aus Horstgräsern und robusten Blütenstauden ist zu einem bunten, insekten-freundlichen Gesamtwerk zusammengewachsen. Der schwere Lehmboden war mit einer dunklen



Feste feiern (am liebsten im Garten) - auch das ist Gartengesellschaft ! Und dass der Zweig Oberbayern feste feiern kann, das wurde an diesem Tag wieder einmal deutlich: Mit ca. 50 Gästen hatten wir ausgesprochen regen Zuspruch. Ein strahlender Sommer-Tag, lange, weiß gedeckte Tafeln, allerbeste Stimmung und last but not least ein super-leckeres Barbecue, eine richtige „tavolata“ eben, wie unsere italienischen Nachbarn eine so große Tisch-Gesellschaft zu nennen pflegen. Einige hatten zum Glück auch Badeanzüge/-hosen dabei; der vor der Garten-Tür gelegene und zu dieser Zeit richtig warme Ammersee erfreute sich regen Bade-Zuspruchs bei den Mitgliedern.

Ein ausgiebiger Garten-Rundgang mit intensiven Fachsimpeleien durfte natürlich nicht fehlen, wobei auch



Für unsere letzte Exkursion vor der Sommerpause haben wir uns nach Niederbayern aufgemacht, denn dort gibt es ein wunderbares Garten-Netzwerk, das „Netzwerk Privatgärten“ (www.netzwerk-privatgaerten.de). Nicht weniger als 20 Gärten/Garten-Anlagen sind in diesem Netzwerk zusammengeschlossen, alle können nach Voranmeldung besucht werden. Grund genug, diese an attraktiven Gärten so reiche Region zu bereisen.

Vier große Gärten hatten wir uns ausgesucht:

  • Katrin Schumanns „Garten der vier Jahreszeiten“,
  • Marion Ernsts „Gartenträume“,
  • Familie Eisenknappls „Garten auf der Windschnur“ und
  • Der Einjährige“ von Thomas Prommersberger und Uli Maucher.

Vier Gärten mit völlig unterschiedlichen Konzepten und unterschiedlicher Anlage. Natürlich würde es zu weit führen, hier jeden dieser Gärten seinem Charakter nach zu beschreiben; dies kann jeder/e ganz einfach unter o.g. Website nachlesen. In ausnahmslos allen Gärten wurden wir



In der Gartenstadt Gräfelfing wird seit Jahrzehnten erfolgreich einer immer mehr verdichteten Bebauung entgegengewirkt und damit der grüne und parkartige Charakter der Gemeinde bewahrt. In einem solchen Umfeld gedeiht Garten-Leidenschaft und so ist es nicht verwunderlich, dass der Zweig Oberbayern der Gartengesellschaft im April 2014 in Gräfelfing gegründet wurde und viele Gräfelfinger Garten-Enthusiasten und mittlerweile Mitglieder im Zweig Oberbayern sind. Selbst die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde, Uta Wüst, ließ sich nicht zweimal bitten: Sie empfing unsere radelnde Garten-Gruppe (ca. 20 Teilnehmerinnen/er) am 22. Juni vor dem Rathaus, begrüßte uns, erläuterte uns einige Zusammenhänge zum Konzept „Gartenstadt Gräfelfing“ und begleitete uns dann auf unserer Tour zu Gräfelfinger Mitglieder-Gärten. Und die hatten es in sich: Insgesamt sieben Garten-Besuche standen auf dem Programm und es waren ganz unterschiedliche Garten-Typen, die wir besuchen durften. Angefangen vom