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Cover Mabey Varieté der PflanzenDer Schriftsteller Richard Mabey zählt zu den Neubegründern des englischen Nature Writing - das Schreiben über die Natur und ihr Verhältnis zur Kultur ist das Hauptthema seines literarischen Schaffens. In seinem Buch „Das Varieté der Pflanzen. Botanik und Fantasie“ in der Reihe „Naturkunden“ aus dem Matthes & Seitz-Verlag nähert sich Mabey dem Reich der Pflanzen immer wieder aus neuen, ungewöhnlichen Blickwinkeln. Mit dem liebenden Auge eines Pflanzenfreundes und dem forschenden Geist eines Naturphilosophen räumt er mit alten Mythen über Pflanzen auf, um im gleichen Atemzug neue zu erschaffen. Seine Streifzüge durch die Welt vertrauter und exotischer Pflanzen fördern Erstaunliches zu Tage und verweisen vertraut gewordenes „Wissen“ über sie ins Reich der Fantasie. Mabey spürt Geschichten über Jahrtausende alte Eiben nach, forscht tief in der Urgeschichte der Menschheit nach dem Verhältnis unserer steinzeitlichen Vorfahren zu der sie umgebenden Flora. Mit einem befreundeten „Fotograf-Philosophen“ macht er sich auf die Suche nach



Cover Haupt NaturerkundungenHeute greift man auf Reisen zu Fotoapparat oder Handykamera, um eine besonders schöne Pflanze oder ein ungewöhnliches Tier bildlich einzufangen - ein kurzer Druck auf den Auslöser und fertig! Doch wer in früheren Zeiten unterwegs war, um aus privatem Interesse oder mit wissenschaftlichem Forschungsauftrag Fauna und Flora zu erforschen, musste weit mehr leisten, um Tier und Pflanze bildlich festzuhalten. Faszinierende Skizzen und Zeichnungen sind auf diese Weise entstanden und beweisen noch heute eindrucksvoll die Meisterschaft ihrer Schöpfer. Das Buch „Naturerkundungen mit Skizzenheft und Staffelei“ folgt den Spuren von 23 Forschungsreisende aus vier Jahrhunderten und stellt diese außergewöhnlichen Menschen anhand von spannenden Texten sowie Skizzen, Zeichnungen und Gemälden vor, die sämtlich aus den Archiven des Natural History Museums in London stammen. Was Forscher und Sammler wie



Cover Gardiner Cribb OrchideenAußer ein paar wenigen Spezialisten wissen nur wenige, wie vielfältig die Welt der Orchideen ist – über die paar Arten hinaus, die man normalerweise in Gärtnereien bekommen kann. Umso erstaunter ist man, wenn man das neue Buch „Orchideen. Schätze aus den Archiven der Royal Botanic Gardens, Kew“ aus dem Haupt Verlag zur Hand nimmt. Hierfür haben die Royal Botanic Gardens in Kew ihre „Schatzkiste“ aufgetan, beherbergt diese doch die wohl älteste noch existierende Orchideen-Sammlung der Welt. 40 Orchideenarten aus der ganzen Welt wurden für das kostbare Buch ausgewählt: manche präsentieren sich eher schlicht und unscheinbar, andere hingegen extravagant in auffälligen Farben und Blütenformen. Was es mit den ausgewählten Pflanzen auf sich hat, erklären die begleitenden Texte und Briefe aus den Archiven von Kew, die aufwendigen Farbillustrationen stammen aus den fähigen Händen so bekannter Orchideenmaler wie



Cover Sanders RosenRosie Sanders ist eine Meisterin ihres Fachs, der botanischen Kunst. Und sie ist eine Meisterin darin, Blumen im dem besonderen Moment ihres Vergehens einzufangen, kurz bevor nichts mehr an ihre einstige Schönheit erinnert. Dann zeigen sich die Blüten oft in ihrer größten Pracht, wenn sie schon vom Hauch ihres nahenden Endes umweht sind. Bereits vor einiger Zeit hat sich Sanders dieser Thematik verblühender Pflanzen in einem opulenten Bildband gewidmet, nun stellt sie uns die „Königin der Blumen“, die Rose, im diesem besonderen Moment vor, schon fast verblüht, kurz bevor die ersten Blütenblätter hinab zur Erde segeln. Auch dieses Buch ist wieder ein Augenschmaus – für jeden Gartenfreund und für Rosenfreunde im Besonderen. Die meisten der für das Buch portraitierten Rosen – denn von Portraits mag man angesichts der Einzigartigkeit jeder dargestellten Blüte sprechen – wurden im Garten der Künstlerin selbst gemalt. In kurzen Begleittexten beschreibt Sanders, in welcher Situation sie die jeweilige Blüte in ihrem Garten malte, was sie mit der einzelnen Rosensorte verbindet und was