mitgliedschaft

Cover Berger Wiener GartenkunstWahrlich geht es um „viel herrlich und schöne Gärten“, wie es im Titel des Buches heißt, das dem historisch interessierten Gartenfreund die Ergebnisse der Erforschung von 600 Jahren Wiener Gartenkunst zugänglich macht. Autorin Eva Berger rollt das wichtige kulturelle Erbe der Stadt anhand  markanter Beispiele von Gärten und Parks der österreichischen Landeshauptstadt auf, die in chronologischer Rheinfolge vorgestellt werden. Darüber hinaus bietet sie einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dieser Thematik, der sich leider in manchen Teilen bislang recht mager ausnahm. Umso wichtiger ist daher dieses Buch, das vorhandene Lücken zu schließen versucht. Lediglich die Zeit des Mittelalters



Cover Philososphie des GärtnernsEs gibt Begriffe, die sind nicht geschützt. „Philosophie“ ist so einer. Er wird inflatorisch und großzügig für alles benutzt, was eine Ähnlichkeit mit „Nachdenken über“ oder „Reden über“ hat. Bezeichnungen wie „Kleine Philosophie der Mathematik“ oder „Kleine Philosophie der Macht“ nehmen sich sehr bescheiden aus neben einer Reihe, die seit kurzem im Mairisch Verlag herausgegeben wird. Dort gibt es u.a. „Die Philosophie des Laufens“, „Die Philosophie des Kochens“ und auch „Die Philosophie des Gärtnerns“. Der letztgenannte Titel gewann 2017 den 1. Preis in der Sonderkategorie „Beste Gartenprosa und Lyrik" bei der Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises. Ein solcher Titel weckt große Erwartungen, denn



Anderton SDie grossen Gaertner kleinBraucht es wirklich noch ein weiteres Buch über berühmte Gartengestalter – zumal eines, das als Übersetzung eines englischen Titels daherkommt? Ein deutliches „Ja“, denn was zuerst als großes Manko des Buches aus der Feder des Gartenjournalisten Steven Anderton erscheinen mag, ist zugleich sein großer Vorteil: Es legt seinen Fokus recht deutlich auf englische und englischsprachige Gartengestalter. Auch wenn im Buch Gärtner aus gut einem Dutzend Nationen vorgestellt werden, mag man zwar zunächst also so manchen Gartenkünstler vermissen. Gerader aber im englischsprachigen Raum gibt es jede Menge hervorragende, (zu) wenig oder vielen Gartenfreunden noch gänzlich unbekannte Gestalter des grünen Fachs kennenzulernen. Selbst profunde Kenner der Materie werden hier



Cover Foley Die Gestaltung der Natur kleinOhne Frage könnte es keine kompetentere Autorin eines Buches über die Geschichte der Formgärten geben als die Gartenbuchautorin Caroline Foley , denn als Herausgeberin von Topiarius, einem englischsprachigen Magazin der Europäischen Buchsbaum- und Formschnitt-Gesellschaft, ist sie mit dieser Materie natürlich bestens vertraut. Das Buch versteht sich als eine „Feier des Formschnitts“, des Topiary, und arbeitet die Besonderheiten bei der Verwendung von Formschnittgehölzen in den verschiedenen Zeitepochen und  Ländern aufs Genaueste heraus. Auch wenn in der Zeit des englischen Landschaftsgartens „Topiary“ über lange Zeit verpönt war, hat es nie