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Cover Maria Sibylla Merian und die Tradition des BlumenbildesMaria Sibylla Merian – ist das nicht die mit den Blumen? So lautet die lapidare Frage vieler Menschen, wenn von der berühmten Tochter Matthäus Merian des Älteren die Rede ist – gedanklich abgehakt, einsortiert und fertig. So erging es der Merian aber auch schon früher, denn „Blümchenmalerei“ war damals im Gegensatz zu „echter Kunst“ für Frauen statthaft.  Und an dieser Etikettierung hat sich in der breiten Öffentlichkeit bis heute wenig geändert. Umso verdienstvoller ist es, dass das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und das Frankfurter Städel Museum der großen Malerin mit zwei Ausstellungen in 2017 endlich das große und seriöse Forum geboten haben, das ihr gebührt. Denn Maria Sibylla Merian war nicht nur eine Meisterin ihres Fachs, sondern stand auch in einer großen alten Traditionslinie der Kunst: Dies zeigt nun ein wunderbares Buch aus dem Hirmer Verlag detail- und kenntnisreich auf und hilft dem Leser, diese Traditionslinie zu verstehen. Die zahlreichen Autoren von „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes“ führen aus Anlass des 300. Todestags der Merian in die



Cover Herbarium PlatterHeute lassen sich von jeder Pflanzenart eine Unmenge an Bildern im Internet finden. Auf Bilder fast aller Pflanzen kann so jederzeit und überall digital zugegriffen werden. Und doch sind echte Herbarien – als Sammlungen von getrockneten Pflanzenbelegen - auch heutzutage für die Wissenschaft von zentraler Bedeutung. Sie helfen den Forschern beim exakten Vergleich ihrer Untersuchungsobjekte und liefern wichtige Informationen zum Verbreitungsgebiet und zu genetischen Veränderungen der Pflanzen im Laufe der Zeit und in verschiedenen Gegenden. Die größten Herbarsammlungen der Welt gibt es in New York, St. Petersburg und London zu bestaunen.

Gerade alte Herbarien sind für Botaniker ein echter Schatz. Mit dem Buch



Cover Niedermeier Gärten der GoethezeitEine Lektüre, die man eben mal „so nebenbei“ liest, sind die „Mitteilungen“ der Berliner Pückler Gesellschaft nie. Immer wieder befassen sie sich mit Themen der Gartenkunst, die man auf so hohem Niveau nur selten in der Rubrik „Garten“ in den Regalen der Buchhandlungen findet. Auch Michael Niedermeiers neue Veröffentlichung  „Angestammte Landschaften, mystische Einweihungsräume und arkadische Liebesgärten. Gartenkunst der Goethezeit“ reiht sich in diese Kategorie ein. Der Autor erschließt anhand von Untersuchungen und Studien der letzten zwanzig Jahre uns Heutigen die Gärten der Goethezeit ganz neu.

Viele Elemente - idyllische Haine, Ruinenarchitekturen, Grotten oder exotische Hütten verzaubern uns zwar, doch können meist nur Fachleute die Bedeutung erschließen, die sie einst für ihre Erbauer hatten. Denn die Landschaftsgärten sollten



Romantische GartenreisenEs ist wieder soweit: Sommer – Garten – Reisen – Gartenreisen – Reiseführer. Studieren Sie die Angebote der Reisebüros oder die Websites der Reisegesellschaften in aller Ruhe, aber entscheiden Sie sich dann unbedingt für einen Gartenreiseführer, auf den wir gewartet haben: Anja Birne, Staudengärtnerin, Autorin, Journalistin und Reiseleiterin, nimmt uns mit auf Romantische Gartenreisen in England. Auf sechs ausgedehnten Gartentouren stellt sie die schönsten Gärten in Kent, Sussex, Hampshire, Somerset, Cornwall und in den Cotswolds vor, beschreibt einfühlsam und liebevoll deren Besonderheiten und illustriert ihre Texte mit ausdrucksvollen Fotos, für die eine große Anzahl von Fotografen verantwortlich zeichnet, die alle im Anhang fein säuberlich aufgelistet sind. Im Vorspann führt die Englandkennerin in die englische Lebensweise und (Garten-)Kultur ein. Sie erläutert, was der National Trust