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Dass sich Frauen künstlerisch betätigen, galt lange Zeit als unschicklich und unpassend. Wenn Frauen schon zum Pinsel griffen wollten, dann war es ihnen höchstens gestattet, Blumen zu malen. „Eine Dame soll Blumenmalerin sein, aber nicht Tiermalerin. So fordert es die Welt, der Anstand, die Sitte. Tiermalerin ist an der Grenze des Unerlaubten“, fasst es eine Romanfigur in Theodor Fontanes Buch „Cécile“ kategorisch zusammen. Früher wurden malende Frauen in der Regel nicht als Künstlerinnen wahrgenommen, sondern als „Frauenzimmer“, die einem Zeitvertreib nachgehen. Doch es gab auch Frauen,



Am Menschen und Autor Hermann Hesse scheiden sich die Geister - die einen verehren ihn und sein Werk, den anderen verursachen sein literarischer Stil und sein Lebenswandel Unbehagen. Doch Hesse war auch ein großer Natur- und Gartenfreund und hat sich zwischen 1907 und 1912 in Gaienhofen am Bodensee ein Haus im Reformstil bauen lassen und einen dazu passenden Garten angelegt, der ihm Inspirationsquelle für zahlreiche seiner Bücher und Rückzugsort für den  seelisch stets Getriebenen war. Nachdem Hesse jedoch seiner Familie und seines Anwesens überdrüssig geworden war,



„Ruinirt [sic!] euch, um Ruinen zu machen!“, rief Fürst de Ligne im Jahre 1799 und mit dieser Haltung war er nicht allein. In dieser Zeit war es wegen der Beschäftigung mit der wieder entdeckten Antike en vogue, seine Gärten mit künstlichen Ruinenarchitekturen auszustatten. Vor allem Ruinen griechisch-römischen Vorbilds waren in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Garten ein wichtiges Gestaltungselement. Der künstlich inszenierte Verfall in Form von Ruinenarchitekturen löste bei seinen Betrachtern



Wenn Gartenbücher aus dem Englischen übersetzt werden, überkommt den deutschen anglophilen Gartenfreund in der Regel eine gewisse Enttäuschung. Die gewisse Ironie und Leichtigkeit englischer Texte geht auf dem Weg der Übersetzung leider nur allzu oft verloren. Umso mehr freut es den Leser, wenn es sich einmal anders verhält. Unlängst wurde das Buch des Briten Tim Smit über seine legendären „Lost Gardens of Heligan“ in Cornwall endlich auch in deutscher Sprache aufgelegt. Dank der wunderbaren Übertragung durch Stefan Leppert ins Deutsche