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Es gibt Gärten der Renaissance und des Barock oder im „New German Style“ – aber den Garten der Romantik? Hat die Kulturgeschichte im Zeitalter der Romantik, die in Musik und Literatur so viele überragende Werke hervorgebracht hat, etwa keine eigenen, romantischen Gartenstil ausgebildet? Gärten, die dem Betrachter den Ausruf „Wie romantisch!“ entlocken, kennt man viele, aber den „Garten der Romantik“ hat es tatsächlich nie gegeben. Dabei spielte der Garten für die Kulturschaffenden und freien Geister dieser Epoche eine herausragende Rolle – er war für sie



Ein neuer Band aus der Reihe "Das Gartenportrait" führt uns ins Allgäu und dort in den Garten von Elke Zimmermann. Seit 2000 lebt sie mit ihrer Familie in dem mehr als 200 Jahre alten Bauernhaus, das sie von der Großmutter übernahm und dessen Garten sie neu gestaltet hat. Dabei entstand ein Garten, der das bäuerliche Erbe mit unaufdringlichen modernen Elementen verbindet. In klaren, sachlichen Texten beschreibt die Autorin die Pläne, die Vorgehensweise und das Ergebnis. Und das Ergebnis ist auch tatsächlich so,



Sissinghurst, der Name ist Programm, und so ist der Leser gespannt, was sich hinter einem Buchtitel wie Einmal gärtnern wie in Sissinghurst verbirgt. Um die Antwort gleich vorwegzunehmen: der Titel ist irreführend, weil es nicht um das Gärtnern auf irgendeinem Stück Land, aber so ähnlich wie in Sissinghurst geht, sondern um die tatsächliche Arbeit in jenem berühmten Garten in Kent. Wirklich passend ist deshalb der Untertitel: Ein Blick hinter die Kulissen der berühmten englischen Gartenlegende. Und mit der Autorin diesen Blick zu tun, bereitet großes Vergnügen, und der Leser erfährt dann auch manche Neuigkeit rund um den weltbekannten Garten der Vita Sackville-West. Worum geht es? Die Autorin, Astrid Ludwig, hat sich für ein paar Wochen als „volunteer“ im Garten von Sissinghurst aufgehalten und berichtet von ihrem Alltag dort, erzählt aber auch noch einmal 



Diese Gärten sind und bleiben tatsächlich geheim und verborgen und sind für die Öffentlichkeit unzugänglich. In der überarbeiteten Neuauflage des erstmals 2002 und in zweiter Auflage 2005 in deutscher Übersetzung erschienenen schönen Bildbands "Die geheimen Gärten von Paris" werden 35 private Pariser Stadtgärten vorgestellt. Keine normalen Stadtgärten, sondern solche, deren Besitzer allesamt einer sehr begüterten Schicht angehören. Herausragende Beispiele sind die Gärten von Präsident Giscard d’Estaing  und die der Modeschöpfer Yves Saint Laurent, Hubert Givenchy und Kenzo, um nur einige zu nennen. Die Gärten wurden allesamt von renommierten Gartendesignern entworfen und