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Cover Aigle GartenEin Buch von mehr als 200 Seiten über einen einzigen Garten und das auch noch ganz ohne Bilder -kann da die Lektüre Freude machen? Ja, und sie ist von der ersten bis zur letzten Seite nicht nur spannend, sondern äußerst inspirierend und im besten Sinne des Wortes lehrreich, ohne dabei langweilig-dozierend zu sein. Doch wer war eigentlich Alma de l’Aigle und wo lag ihr Garten beziehungsweise das, was davon übrig ist? De l’Aigle (1889–1959) war Volksschullehrerin und Reformpädagogin, Autorin mehrerer Kinder- und Gartenbücher und Mitbegründerin des Deutschen Kinderschutzbundes. Geprägt von den Zerstörungen des Krieges und den Schrecken der Naziherrschaft verfasste sie 1948 ein Buch über den Garten ihrer Kindheit. Der Vater hatte das Grundstück 1888 in Hamburg-Eppendorf von einem ehemaligen Stück Acker in einen paradiesischen Zier- und Nutzgarten verwandelt und dort ein Haus gebaut. Hier wohnte die Großfamilie und



Cover WilhelmaIn einem Zeitraum von mittlerweile drei Jahrhunderten hat sich die „Wilhelma“ zu einem ganz besonderen Ort inmitten Stuttgarts entwickelt. Als einzigartiges Ensemble aus botanischem Garten, Zoo und historischem Kulturerbe zieht die Wilhelma nicht nur die Stuttgarter selbst, sondern auch viele Gäste von außerhalb in ihren Bann. Anderthalb Millionen Besucher lassen sich dort jedes Jahr auf ihren Streifzügen durch die Anlage von 8.500 Pflanzen-, 160 Baum- und 1.200 Tierarten verzaubern. Nun stellen drei ausgewiesene Kenner diesen besonderen Ort in dem schmalen Bändchen „Wilhelma. Gewächshäuser, Naturräume und Parkanlage“ (Ulmer Verlag) vor. Die Autoren sind der Direktor der Wilhelma, der Biologe Thomas Kölpin, sowie sein Fachkollege Björn Schäfer, der Leiter des Fachbereichs Botanik, sowie Garten- und Landschaftsarchitekt Micha Sonnenfroh, der dem Fachbereich Parkpflege vorsteht. Mit kundigen kurzen Texten und reichem begleitendem Bildmaterial „führen“ sie den Leser durch die Anlage und erläutern ihre Entstehungsgeschichte und Entwicklung. Begonnen wurde mit der Gestaltung der Parkanlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts; sie beherbergt heute



Cover Weber Große Fürstinnen kleinDie Geschichte, die Frauen bei der Planung historischer Gartenanlagen spielten, ist bislang noch viel zu wenig erforscht. Umso mehr ist es Editha Weber zu danken, dass sie sich immer wieder mit dieser spannenden Thematik befasst und stets aufs Neue viel Wissenswertes zur Gartengeschichte zu Tage fördert. In dem sie uns auf „Spaziergänge durch sieben der schönsten Schlossparks in Deutschland“ einlädt, wie es im Untertitel ihres neuen Buches heißt, macht sie uns mit dem spannenden und wechselvollen Leben von sechs Fürstinnen vertraut, die diese Gartenanlagen entscheidend begleitet und geprägt haben. Das Büchlein „Große Fürstinnen und ihre Gärten“ lässt uns zunächst im Großen Garten von Hannover-Herrenhausen Kurfürstin Sophie von der Pfalz begegnen, für die dieser herrliche Barockgarten „ihr Leben“ bedeutete. Auch für ihre Tochter, die preußische Königin Sophie Charlotte spielte die Gartengestaltung eine wichtige Rolle, insbesondere in ihrem Schloss Charlottenburg. Den meisten eher als Lieblingsschwester Friedrichs des Großen bekannt, nahm Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth ganz wesentlich auf die Planung und Gestaltung der Bayreuther Schlösser und ihrer Gärten Einfluss. Diese kulturelle Feinsinnigkeit konnte wohl nicht ohne Folgen bleiben, sodass



Cover Romant. Gartenreisen NL BESeit Mitte der 1980er Jahre erkundet Gartenjournalistin Anja Birne regelmäßig die Gärten Belgiens und der Niederlande. Aus ihren Reiseerfahrungen hat sie nun für uns die schönsten Gartenreiseziele in dieser Region ausgewählt und, verbunden mit vielen Tipps zu weiteren Zielen und Sehenswürdigkeiten in der jeweiligen Umgebung, in Buchform gebracht. Allein beim Durchblättern bekommt der Leser Lust, sofort einen Koffer zu packen und zu entdecken, was diese spannende Gartenregion zu bieten hat. Über ihre jahrhundertealte Tulpentradition hinaus präsentieren sich insbesondere die Niederlande – nicht zuletzt Dank ihrer Vertreter des Gartenstils der „Dutch Wave“ - als eine der spannendsten Gartennationen in Europa. Im Nachbarland Belgien haben sich insbesondere die Gärten des jüngst verstorbenen Jacques Wirtz und seiner Söhne einen Namen gemacht. Der Leser entdeckt auf seiner Gartenreise