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Früher wurde das Saatgut von Bauer zu Bauer und innerhalb von Familien und Freundeskreisen weitergereicht und so Jahrhundertelang erhalten. Nur die wenigsten wissen, dass dieser einst übliche Prozess seit wenigen Jahrzehnten gewissermaßen zum Erliegen gekommen ist. Heute ist das Saatgut, das ja im Grunde die Basis der Ernährung von uns allen ist, zu einer privatwirtschaftlichen Ware geworden, die fest in den Händen weniger Saatgut- und Agrarchemiekonzerne liegt. Die Wirtschaftsinteressen dieser Firmen aber auch Ländergesetze haben das Recht 



In den letzten Jahren sind schon zahlreiche sehr lesenswerte Bücher über Schattengärten erschienen, allen voran der wunderbare Band von Beth Chatto und Steven Wooster. Aber den im Frühjahr 2016 erschienen Band „Die richtigen Pflanzen für Schattenplätze im Garten“ nimmt man gerne zusätzlich zur Hand, denn er enthält unendlich viele Tipps für die Praxis. Die Autorin, Helga Gropper, hat das, was sie sachkundig beschreibt, selbst von der Pike auf gelernt: Sie absolvierte eine Ausbildung zur Staudengärtnerin, arbeitete mehrere Jahre in Gartenbetrieben im In- und Ausland und studierte dann an der FH Weihenstephan Landschaftsarchitektur. In ihrem neuesten Buch informiert sie den Leser über die erfolgreiche Anlage von Schattenbeeten und legt dabei den Fokus auf



Schon seit geraumer Zeit lässt sich der Trend beobachten, Gemüse und Obst wieder im eigenen Garten anzubauen. Auch haben es sich spezielle Vereine zum Anliegen gemacht, alte Obst- und Gemüsesorten wiederaufzuspüren und in unseren Gärten erneut heimisch zu machen. Doch nicht nur die alten Sorten, sondern auch das Wissen um die Anlage von Küchengärten, das in früheren Zeiten von Generation zu Generation weitergegeben wurde, droht verloren zu gehen, da man heute jederzeit alles und jedes im Supermarkt kaufen kann. Wer sich einen Küchengarten anlegen will, braucht jede Menge Pflanzen- und Gärtnerwissen, wenn er nicht 



Da seit geraumer Zeit Alles und Jedes alternativ und sanft sein muss, nun also auch sanfte Medizin fürs Grüne. Im Frühjahr 2016 erschien  im Narayana Verlag Kandern das Buch „Homöopathie  für Pflanzen“ in 12. und überarbeiteter  Auflage. Man nimmt das Buch mit Skepsis zur Hand, ist aber neugierig. Die Autorin, Christiane Maute, ist praktizierende Homöopathin und zog vor einigen Jahren den – wohl nur für sie – „logischen“ Schluss, dass das, was einem menschlichen Patienten guttue, auch für Pflanzen förderlich sein müsse, denn beide seien Lebewesen.  Daraufhin lernte sie,