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Schön, dass es so etwas noch gibt wie den jüngst erschienenen „Bilder-Atlas der Sommer- und Herbstblumen“, der ein wenig an Pflanzenbestimmungswerke erinnert, wie es sie früher einmal gab. Anhand von zahlreichen historisch anmutenden, absolut naturgetreuen Darstellungen lassen sich unsere heimischen Wildblumen mit diesem kleinen Büchlein ohne Schwierigkeiten selbst bestimmen. Dafür, dass dies auch wirklich leicht gelingen kann, sorgt eine Gliederung der Pflanzen nach Blütenfarben und Standorten. Ein kleines Beiheft liefert zusätzliche Erläuterungen zu den einzelnen Pflanzen, wobei der Pflanzenfreund die Möglichkeit hat,



Drei Neuerscheinungen aus dem Ulmer Verlag sind vorzustellen, die sich gartenpraktischen Fragen widmen und dennoch thematisch weit auseinander liegen.

 

Heimische Pflanzen für den Garten von Elke Schwarzer wirbt für mehr Artenvielfalt durch konsequente Verwendung heimischer Blumen, Sträucher und Bäume. Die Autorin ist sich dessen bewusst, dass  - puristisch betrachtet -  manche der genannten Pflanzen nicht schon immer hier heimisch waren, aber das Merkmal "europäische Arten" ist für sie ein Auswahlkriterium. Es sind die Pflanzen, die für die in unseren Breiten lebende Tierwelt Futter- und/oder Nistquelle sind. 100 Pflanzen werden knapp, übersichtlich und mit all den wichtigen Details portraitiert, die den Gärtner interessieren. Daneben gibt es zahlreiche hilfreiche Tipps aus dem Erfahrungsschatz



Früher wurde das Saatgut von Bauer zu Bauer und innerhalb von Familien und Freundeskreisen weitergereicht und so Jahrhundertelang erhalten. Nur die wenigsten wissen, dass dieser einst übliche Prozess seit wenigen Jahrzehnten gewissermaßen zum Erliegen gekommen ist. Heute ist das Saatgut, das ja im Grunde die Basis der Ernährung von uns allen ist, zu einer privatwirtschaftlichen Ware geworden, die fest in den Händen weniger Saatgut- und Agrarchemiekonzerne liegt. Die Wirtschaftsinteressen dieser Firmen aber auch Ländergesetze haben das Recht 



In den letzten Jahren sind schon zahlreiche sehr lesenswerte Bücher über Schattengärten erschienen, allen voran der wunderbare Band von Beth Chatto und Steven Wooster. Aber den im Frühjahr 2016 erschienen Band „Die richtigen Pflanzen für Schattenplätze im Garten“ nimmt man gerne zusätzlich zur Hand, denn er enthält unendlich viele Tipps für die Praxis. Die Autorin, Helga Gropper, hat das, was sie sachkundig beschreibt, selbst von der Pike auf gelernt: Sie absolvierte eine Ausbildung zur Staudengärtnerin, arbeitete mehrere Jahre in Gartenbetrieben im In- und Ausland und studierte dann an der FH Weihenstephan Landschaftsarchitektur. In ihrem neuesten Buch informiert sie den Leser über die erfolgreiche Anlage von Schattenbeeten und legt dabei den Fokus auf