mitgliedschaft

… ohne sein Werkzeug? Die meisten Gartenbücher handeln von schönen Gärten oder haben bestimmte Pflanzengattungen oder gartenhistorische Themen im Blick. Und da sollen Gartenwerkzeuge ein eigenes Buch wert sein? Unbedingt, wird der Gartenfreund nach der Lektüre der „Geschichte des Gartens in 50 Werkzeugen“ von Bill Laws überzeugt sein. Dabei ist der Begriff Werkzeug in dem Buch weit gefasst. Natürlich dürfen dort  Spaten und Grabegabel, Pflanzholz und Sense nicht fehlen. Aber auch 



Schön, dass es so etwas noch gibt wie den jüngst erschienenen „Bilder-Atlas der Sommer- und Herbstblumen“, der ein wenig an Pflanzenbestimmungswerke erinnert, wie es sie früher einmal gab. Anhand von zahlreichen historisch anmutenden, absolut naturgetreuen Darstellungen lassen sich unsere heimischen Wildblumen mit diesem kleinen Büchlein ohne Schwierigkeiten selbst bestimmen. Dafür, dass dies auch wirklich leicht gelingen kann, sorgt eine Gliederung der Pflanzen nach Blütenfarben und Standorten. Ein kleines Beiheft liefert zusätzliche Erläuterungen zu den einzelnen Pflanzen, wobei der Pflanzenfreund die Möglichkeit hat,



Drei Neuerscheinungen aus dem Ulmer Verlag sind vorzustellen, die sich gartenpraktischen Fragen widmen und dennoch thematisch weit auseinander liegen.

 

Heimische Pflanzen für den Garten von Elke Schwarzer wirbt für mehr Artenvielfalt durch konsequente Verwendung heimischer Blumen, Sträucher und Bäume. Die Autorin ist sich dessen bewusst, dass  - puristisch betrachtet -  manche der genannten Pflanzen nicht schon immer hier heimisch waren, aber das Merkmal "europäische Arten" ist für sie ein Auswahlkriterium. Es sind die Pflanzen, die für die in unseren Breiten lebende Tierwelt Futter- und/oder Nistquelle sind. 100 Pflanzen werden knapp, übersichtlich und mit all den wichtigen Details portraitiert, die den Gärtner interessieren. Daneben gibt es zahlreiche hilfreiche Tipps aus dem Erfahrungsschatz



Früher wurde das Saatgut von Bauer zu Bauer und innerhalb von Familien und Freundeskreisen weitergereicht und so Jahrhundertelang erhalten. Nur die wenigsten wissen, dass dieser einst übliche Prozess seit wenigen Jahrzehnten gewissermaßen zum Erliegen gekommen ist. Heute ist das Saatgut, das ja im Grunde die Basis der Ernährung von uns allen ist, zu einer privatwirtschaftlichen Ware geworden, die fest in den Händen weniger Saatgut- und Agrarchemiekonzerne liegt. Die Wirtschaftsinteressen dieser Firmen aber auch Ländergesetze haben das Recht