Bild JahresprogrammDas Jahresmotto für 2019 lautet: „Reformzeit - Aufbruch in die Moderne“ – Jubiläum: 100 Jahre Bauhaus. Sie alle kennen den Liebermann- und Förstergarten. Wir hoffen, dass wir Sie aber auch mit folgenden Orten locken können: Garten Abraham in Glienicke und Eden in Oranienburg, dort sehen wir die Entwicklung der letzten 100 Jahre. Für Epikur ist das Bestellen des eigenen Gartens ein wesentlicher Beitrag zur sozialen Verantwortung. Wenn wir unser Vergnügen dann noch mit anderen teilen können, ist es doppelt so schön. Deshalb freuen wir uns darauf, Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung zu treffen.

 

JANUAR

19. Januar 14:00 Uhr

Thema: Unterwegs zu den Gärten der Welt

Erfolgsautorin Renate Hücking liest aus ihrem neuen Buch. Sie folgt den Spuren von Gartenreisenden früher und heute und erzählt von ihren abenteuerlichen Touren auf fernen Kontinenten. Sie berichtet von Maria Sibylla Merians unerschrockener Forschungsreise in den Regenwald aber auch von freiwilliger Gartenarbeit in den Gärten des National Trust. Agatha Christie schickte ihre Romanfiguren auf eine mörderische Gartenreise, und der Neurologe Oliver Sacks reiste mit einer Gruppe von Wissenschaftlern, die aus Leidenschaft für Farne kein Risiko scheuten, nach Mexiko.

Ort: Königliche Gartenakademie, Altensteinstraße 15, 14195 Berlin

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FEBRUAR

16. Februar 14:00 Uhr

Thema: Romantik und Realität des Bauerngartens

Ein Bauerngarten: Jeder weiß, was damit gemeint ist. Wir stellen uns Bilder von bunten Blumen und üppig wachsenden Gemüsereihen vor. Rosenromantik in einfachen Buchsbaummustern zwischen verwitterten Staketenzäunen. Der Biologe Dr. Ziburski hält wunderbare Vorträge zu den schönsten Gärten. Er wird uns erklären, wie Bauerngärten tatsächlich aussahen, das hat wenig mit unseren romantischen Vorstellungen zu tun.

Ort: Herta-Müller-Haus, Argentinische Allee 89, 14163 Berlin

Sonstiges: Anschließend Mitgliederversammlung mit Kaffee und Kuchen (über Kuchenspenden würden wir uns freuen)

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MÄRZ

31. März 13:00 Uhr

Thema: Gartendenkmal Jüdischer Friedhof

Der Jüdische Friedhof Weißensee ist ein Ort der Kultur, der Natur und des Erinnerns. Er ist der größte jüdische Friedhof Europas. Er ist als Kultur- und Gartendenkmal ausgewiesen und zeichnet sich durch eine große biologische Vielfalt aus. Frau Dr. Seitz nimmt uns mit auf die botanische Spurensuche, die uns eindrücklich die Geschichte dieses Ortes erzählt. Frau Dr. Birgit Seitz ist Wissenschaftlerin an der TU. Sie untersucht seit Jahren die Berliner Pflanzenwelt. Ihre Erkenntnisse dokumentierte sie im Berliner Floraatlas.

Ort: Jüdischer Friedhof Weißensee, genauer Treffpunkt wird später bekannt gegeben

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APRIL

13. April

Thema: Zeitenwandel und Wandelzeiten

Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Beelitzer Heilstätten. Das Konzept als Kuranstalt für Tuberkulosekranke wird uns erklärt und wir lernen „den teilweise sehr amüsanten Patientenalltag kennen“. Anschließend können wir auf dem Baumwipfelpfad den Blick über die die gesamte Anlage genießen.

Ort: Beelitz, genauer Treffpunkt wird später bekannt gegeben

 

MAI

25. Mai

Thema: Besichtigung des Hauses und Reformgartens Abraham

Diese Anlage ist eines der wenigen Ensembles der „farbigen Moderne“ entworfen von Otto Block und Richard Oppenheim 1929. Der Bornimer Stil wurde mit Försterstauden auf dem 4000 qm Grundstück großzügig gestaltet. Eine Dokumentation zeigt, wie die Mauer quer durch das Grundstück lief.

Ort: Groß-Glienicke

Sonstiges: genauer Treffpunkt wird mit der Einladung bekannt gegeben

 

JUNI

15. Juni

Thema: Rosenblüte statt Schrottplatz

Inspiriert von Paretz, entwarfen Schinkel, Stüler und Lenné das „Petzower Ensemble“. Sie gestalteten Schloss, Kirche, Dorf, Park und Garten im frühen 19. Jahrhundert. Der Schlossgarten wurde seit 2012 vom Müll befreit. Der Eigentümer wird uns Feengarten mit Stumpery, Obstwiese und Spalieren, den romantischen Rosengarten, Rhododendrongarten und Potager zeigen. Anschließend können wir in der sehr schön sanierten alten Schule Kaffee trinken

Ort: Petzow, Schlossgarten, genauer Treffpunkt wird später bekannt gegeben

 

JULI

13. Juli

Thema: Seerosenfarm "Seerosen im ehemaligen Bauerngarten"

Wir besuchen in Groß Rietz den Berliner Marketing-Manager Christian Zilinsky-Meyer, der in seiner Freizeit im ehemaligen Garten seiner Oma Seerosen züchtet. 200 unterschiedliche Wasserpflanzen von quittegelb bis dunkelrot strahlen uns an. Auch das Bundeskanzleramt hat diese wunderschönen Blüten schon bestellt.

Ort: Seerosenfarm, Schlehenweg 3, 15848 Groß-Rietz

 

AUGUST

18. August

Thema: Das Paradies auf Erden: Ausstellung und Vortrag

1893 wurde der Grundstein für die 37 Hektar große vegetarische Anlage gelegt. Grund und Boden sollten allen Bewohnern gemeinsam gehören. In einem Garten, der alle Sinne entzückt, sollten alle gesund leben. Im Jahre 1901 machten sich Damen mit bodenlangen Röcken und Herren mit Strohhüten auf der Weide an die Arbeit. Die ersten Siedler bauten sich einfache Gartenhäuser auf 2800 qm Ackerland. Wie hat sich das alles verändert? Sie können erleben, wie diese ökologische Siedlung im Jahr 2019 „tickt“.

Ort: Gartenkolonie Eden, Oranienburg, genauer Treffpunkt wird später bekannt gegeben

 

SEPTEMBER 

Thema: Ausflug zu Privatgärten in die Uckermark

 

OKTOBER

12.-13. Oktober

Thema: Jahrestagung

 

NOVEMBER

Thema: Symbolik von Pflanzen und Tieren

Frau Müller (Landschaftsplanerin) und Herr Hoffmann (Kunsthistoriker) stehen uns wieder für die bei den Mitgliedern beliebte Führung "Symbolik von Tieren und Pflanzen zur Verfügung.

Ort: Gemäldegalerie, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

 

30. November Dezember

Thema: Weihnachtsfeier

Vortrag von unserer Gartenjournalisten Frau Hasselhorst zu Gärten in der Normandie